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Anis
Pimpinella anisum

Volksmund: süßer Kümmel
Herkunft: Indien, Mexiko, Nordafrika, Vorderasien, Jugoslawien
Handelsform: getrocknete, gemahlene Samenkörner
Verwendung: Gebäck, Aperitifs, Obst
Heilwirkung: appetitanregend, aphrodisierend, soll böse Träume verhindern
Rezeptbeispiel: Anisplätzchen
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Basilikum Basilikum
Ocinum basilicum

Volksmund: Königskraut
Herkunft: Europa (bes. Italien, Frankreich), Indien und Malaysia
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter
Verwendung: Tomatengerichte, zu Fisch, Salate, Pesto
Heilwirkung: im Mittelalter als "Liebeszauber" verwendet
Rezeptbeispiel: Frische Tomatensuppe
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Beifuß
Artemisia vulgaris

Volksmund: Gänsekraut, Sonnenwendkraut, Fliegenkraut
Herkunft: Europa, Balkanländer
Beschreibung: leicht bitter
Handelsform: frische oder getrocknete Blütenrispen
Verwendung: Gemüsesuppen, fettes Fleisch, Geflügel, Kohlgerichte
Heilwirkung: ein beifußgewürztes Bad soll bei Gicht und Rheuma helfen
Rezeptbeispiel: Glasierte Weihnachtsgans mit karamelisierten Maronen
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Bohnenkraut
Satureja hortensis

Herkunft: Europa, Mittelmeerraum, USA
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter/Stengel
Verwendung: Bohnen, Lamm, Hülsenfrüchte, Gemüsesuppen
Heilwirkung: magenstärkende Wirkung, galt im Mittelalter als appetitanregend und verdauungsfördernd
Rezeptbeispiel: Birnen, Bohnen, Speck
Tipp: sehr dominant, daher vorsichtig verwenden
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Borretsch
Borago officinalis

Herkunft: Europa, vor allem Italien, Naher Osten
Handelsform: frische Blätter und Blüten der einjährigen Pflanze
Verwendung: Salat, Kräutersoßen, Hackbraten
Heilwirkung: herzstärkende Wirkung, Borretschwein als Mittel gegen Schwermut
Rezeptbeispiel: Frankfurter Grüne Sauce zu Kassler
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Cayennepfeffer
Capsicum frutescens

Herkunft: Südamerika, Westafrika, Indien, USA
Handelsform: sehr scharfe Chilischoten, getrocknet und gemahlen
Verwendung: Tomatensuppe, Fleischgerichte,
Rezeptbeispiel: Cappelini mit Hühnerragout "Roma"
Tipp: ca. 20 mal so scharf wie Paprika!
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Chilipulver

Herkunft: USA, Europa
Handelsform: amerikan. Gewürzmischung (Cayennepfeffer, Oregano, Kreuzkümmel, Piment u.a.)
Rezeptbeispiel: Chili-Rippchen
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Curryblätter
Chalcas koenigii

Herkunft: Indien, Sri Lanka, Burma, Malaysia, Thailand
Handelsform: frische oder getrockenete Blätter eines asiat. Baumes, Currypflanzen sind inzwischen auch hier im Topf erhältlich und lassen sich gut im Kübel halten; sie überstehen sogar den Winter unbeschadet
Verwendung: Fisch, Fleisch, Geflügel, Marinaden
Rezeptbeispiel: Fisch-Curry
Tipp: sehr dominant, daher vorsichtig verwenden
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Currypulver Currypulver

Herkunft: Indien, Fernost, inzw. in fast allen Erdteilen
Handelsform: indische Gewürzmischung (Ingwer, Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Muskat u.a.)
Verwendung: Fischgerichte, Geflügel, Reis, Aufläufe
Rezeptbeispiel: Hühner-Nudelsalat mit Curry
Tipp: lichtgeschützt aufbewahren
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Dill
Anethum graveolens

Herkunft: Europa
Handelsform: frische oder getrocknete Blattspitzem, ganzes Kraut
Verwendung: Fisch, Fleisch, Salate, Soßen
Rezeptbeispiel: Gebeizter Lachs auf Honig-Senf-Creme
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Estragon
Artemisia dracunculus

Volksmund: Schlangenkraut oder Drachenkraut
Herkunft: Europa (bes. Frankreich), Rußland
Handelsform: frische oder getrocknete junge Triebe
Verwendung: Fleisch, bes. Kalb, Ragout, Fisch, Salate, Soßen, Essig
Heilwirkung: soll vor Schlangenbissen schätzen
Rezeptbeispiel: Französisches Estragon-Kaninchen
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Fenchel
Foeniculum vulgare

Herkunft: Indien, Indonesien, Südamerika, Südeuropa
Handelsform: getrocknete Früchte, auch gemahlen
Verwendung: Gemüsesuppen, Fisch, Gurken, Salate, Spirituosen
Heilwirkung: hilft bei Bauschmerzen
Rezeptbeispiel: Fenchelsalat mit Avocadocreme
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Galgant
Alpina galanga

Herkunft: China, Indonesien, Thailand, Indien, Japan
Handelsform: getrocknete und zerschnittene Wurzeln
Verwendung: Bestandteil von Gewürzmischungen (Curry) und Magenbitter
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Ingwer
Zingiber officinale

Herkunft: Indien, Indonesien, Malaysia, Madagaskar, Jamaika, Brasilien, Sri Lanka
Handelsform: Wurzeln der Ingwerpflanze (frisch oder getrocknet, gemahlen, eingelegt oder kandiert)
Verwendung: Fleisch, Geflügel, Gebäck, Bestandteil von Gewürzmischungen, Ginger Ale
Rezeptbeispiel: Rehroulade mit Ingwerbeeren, Entenbrust Asia-Art auf Gemüse
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Kapern
Capparis spinosa

Herkunft: Mittelmeerraum (bs. Südfrankreich, Spanien), Nordafrika
Handelsform: eingelegte Blütenknospen des Kapernstrauchs
Verwendung: pikante Suppen und Soßen, Frikasse, Ragout, Eier- und Fischgerichte
Rezeptbeispiel: Königsberger Klopse
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Kardamom
Elettaria cardamomum

Herkunft: Indien, Indonesien, Malaysia, Tansania, Sri Lanka, Guatemala
Handelsform: getrocknete und gemahlene Samenkörner der Kardamompflanze
Verwendung: Lebkuchen, Gewürzplätzchen, Lamm, Fisch, Kaffeegewürz in Arabien
Rezeptbeispiel: Lebkuchenknödel auf glasierten Apfelspalten
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Kerbel
Anthriscus cerefolium

Herkunft: Frankreich, Deutschland, USA, Mittelmeerraum
Handelsform: frische oder getrockenete Blätter des Kerbelkrauts
Verwendung: blutreinigend, wassertreibend
Rezeptbeispiel: Kräuter-Cremesuppe, Puten-Spargel-Ragout in Orangensoße
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Knoblauch
Allium sativum

Herkunft: warme und gemäßigte Klimazonen der ganzen Welt
Handelsform: frische Zehen oder getrocknet und gemahlen, auch als Knoblauchsalz
Verwendung: Fleisch, bes. Lamm, Salata, Soßen
Rezeptbeispiel: Calamaris mit Kräuter-Knoblauch-Sauce, Griechischer Kartoffelauflauf
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Koriander Koriander
Coriandrum sativum

Herkunft: Indien, Indonesien, Nord- und Westafrika, Balkanländer, Osteuropa
Handelsform: Samenkörner der Korianderpflanze, auch gemahlen
Verwendung: Lebkuchen, Gewürzgebäck, Schweinefleisch, Gemüse
Rezeptbeispiel: Kichererbsen-Röllchen mit Joghurt-Dip
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Kresse
Lepidium sativum

Herkunft: Europa, Nordamerika, Persien, Naher Osten
Handelsform: frische Blättchen der Gartenkresse
Verwendung: frische Salate, Kurzgebratenes, Kräutersoßen und -butter
Rezeptbeispiel: Knackiger Frühlings-Salat
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Kreuzkümmel
Cuminum cyminum

Volksmund: Kumin
Herkunft: Indien, Indonesien, Mexiko, Persien, Türkei, Nordafrika, Mittelmeerraum
Handelsform: Samen der einjährigen Kreuzkümmelpflanze, auch gemahlen
Verwendung: Käse, Wurst, Fleischkonserven, Bestandteil vieler Gewürzmischungen
Rezeptbeispiel: Türkische Hackröllchen in Minz-Joghurt-Soße
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Kümmel Kümmel
Carum carvi

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa, Mittelmeerraum, Osteuropa
Handelsform: Samen der Kümmelpflanze, auch gemahlen
Verwendung: Fleisc-h und Gemüsegerichte, Kohl, Rote Bete, Fisch, Brotgewürz
Heilwirkung: hilft gegen Koliken und Magenkrämpfen
Wissenwertes: Ältestes Gewürz Europas
Rezeptbeispiel: Weißkohl-Pfanne mit Wurstschnecke
Tipp: Würzkraft nimmt bei längerer Lagerung zu
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Kurkuma
Curcuma longa

Herkunft: China, Indien, Jamaika, Madagaskar, Persien, Spanien
Handelsform: getrocknete und gemahlene Wurzelknollen und -triebe der Kurkumapflanze
Verwendung: Rühreier, helle Soßen, Bestandteil von Gewürzmischungen und Speisesenf, Worcestersauce
Wissenwertes: hat kaum eigene Würzkraft, aber ein starke Färbung (gelb)
Rezeptbeispiel: Hähnchen-Curry mit Lauch
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Liebstöckel
Levisticum officinale

Volksmund: Maggikraut
Herkunft: Europa, Mittelmeerraum
Beschreibung: Maggigeschmack
Handelsform: Blätter und Stengel, frisch oder getrocknet und gemahlen
Verwendung: klare Suppen, Ragouts, Gemüse, Hackfleisch, Fisch, Kräuterbutter
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Lorbeer Lorbeer
Laurus nobilis

Herkunft: Mittelmeerraum (bes. Spanien, Italien, Griechenland)
Handelsform: getrocknete Blätter des Lorbeerbaumes
Verwendung: Marinaden, Suppen, Soßen, Frikassees, Fisch, Wild, Sauerkraut
Wissenwertes: römische Soldaten rieben nach dem Kampf Ihre Schwerter mit Lorbeerblättern ab - sie ruhten sich auf ihren Lorbeeren aus!
Rezeptbeispiel: Rheinischer Sauerbraten
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Majoran Majoran
Majorana hortensis

Volksmund: Wurstkraut
Herkunft: Frankreich, Ungarn, Spanien, Österreich, Deutschland
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter und Stengel
Verwendung: Rind- und Schweinefleisch, Ragouts, Gänsebraten, Hülsenfrüchte, Soßen, wichtiges Wurstgewürz
Rezeptbeispiel: Majoran-Speck-Kartoffel mit Dip
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Meerrettich
Chochlearia armoracia

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa
Handelsform: Wurzel der Meerrettichpflanze, auch gerieben, erhältlich als Sahnemeerrettich
Verwendung: Rindfleisch, Fisch, helle Soßen, Marinaden
Rezeptbeispiel: Apfel-Merrettichsupppe mit Büsumer Krabben
Tipp: Meerrettich lässt sich gut lagern, im Kühlschrank (im Gemüsefach) hält er sich bis zu zwölf Monaten frisch
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Minze (Pfefferminze) Minze (Pfefferminze)
Mentha piperita

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa
Handelsform: frische Blättchen, als Tee, als Öl
Verwendung: für Fruchtcocktails, Salate, Säfte, zu Lamm, Tee, Süßigkeiten, Likör
Rezeptbeispiel: Karibischer Salat mit Schweinefleisch, Altenglische Bowle
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Muskatnuß Muskatnuß
Myristica fragrans

Herkunft: Indien, Indonesien, Malaysia, Mexiko, Sri Lanka, Tansania, Grenada
Handelsform: getrocknete Samenkerne des Muskatbaumes, auch gemahlen
Verwendung: Kartoffelgerichte, Gemüse, helle Soßen, Gebäck, Fleischbrühe
Rezeptbeispiel: Kartoffel-Lauch-Auflauf, Brandy Alexander (Getränk)
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Nelke Nelke
Caryophyllus aromaticus

Herkunft: Brasilien, Indonesien, Indien, Madagaskar, Malaysia, Sri Lanka, Tansania
Beschreibung: getrocknete Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes, auch gemahlen
Handelsform: Obstsuppen und -so�en, Schweinefleisch, Wild, Kompott, Gebäck, Getränke
Wissenwertes: sparsam verwenden, da die Nelke sehr intensiv ist
Rezeptbeispiel: Wildschweinkeule auf Apfel-Rotkohl, Rotweinpunsch
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Oregano Oregano
Origanum vulgare

Herkunft: Italien, Mexiko, Nordamerika
Handelsform: frische Blättchen, auch getrocknet und gemahlen oder gerebelt
Verwendung: Tomatengerichte, Pizza, Fleischgerichte, Fisch, Hülsenfrüchte
Rezeptbeispiel: Große Salatplatte mit Lammkoteletts
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Paprika, edelsüß Paprika, edelsüß
Capsicum annuum

Herkunft: Indonesien, Mexiko, Spanien, Ungarn, Bulgarien, Nordafrika, Südamerika
Beschreibung: aromatisch-süßlich
Handelsform: gemahlene Schoten des Gewürzpaprika (dunkelrotes Pulver)
Verwendung: Suppen und Soßen, Fleisch, Fisch, Geflügel, Ragouts, Gulasch, Pizza, Nudeln, Reis
Rezeptbeispiel: Geschmortes Kaninchen mit Paprika
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Petersilie
Petrolesinum crispum

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter, Wurzeln der Petersilie
Rezeptbeispiel: Petersilien-Schaumsüppchen
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Pfeffer, grün

Herkunft: Brasilien, Indien, Indonesien, Madagaskar, Malaysia, Sri Lanka, Tansania
Beschreibung: aromatisch
Handelsform: Beerenfrüchte der Pfefferpflanze, getrocknet oder eingelegt
Verwendung: Suppen, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte, Ragouts, Salate, Marinaden, Gemüse, Eiergerichte, Aufläufe
Wissenwertes: die Früchte werden unreif und grün geerntet
Rezeptbeispiel: Filetpfanne nach Ratsherren-Art
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Pfeffer, rosa

Beschreibung: eher süsslich, aromatisch-würzig, nur leicht scharf
Handelsform: Bestandteil von Pfeffermischungen
Verwendung: wie schwarzer Pfeffer
Wissenwertes: gehört eigentlich nicht zu den echten Pfefferarten, sonder stammt vom brasilianischen Pfefferbaum. Die Beeren werden rosa (nicht ganz reif) geerntet und wie andere Peffersorten verarbeitet.
Rezeptbeispiel: Lauwarme Fischhappen auf Salat
Tipp: nur sparsam verwenden und von kleinen Kindern fernhalten - in großen Mengen gegessen wirken diese Beeren giftig
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Pfeffer, schwarz Pfeffer, schwarz
Piper nigrum

Herkunft: Brasilien, Indien, Indonesien, Madagaskar, Malaysia, Sri Lanka, Tansania
Beschreibung: scharf
Handelsform: Beerenfrüchte der Pfefferpflanze ganz oder gemahlen,
Verwendung: Suppen, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte, Ragouts, Salate, Marinaden, Gemüse, Eiergerichte, Aufläufe
Heilwirkung: erwärmt und festigt den Körper, appetitanregend und hilft gegen Blähungen; wirkt stoffwechsel- und verdauungsförderlich, da er den Speichelfluß und die Magensaftbildung anregt. Das im Pfeffer enthaltene Piperin wird in einigen Magentonika und Magenarzneien verwendet.
Wissenwertes: die unreif geernteten Beeren werden in der Sonne getrocknet und erhalten so ihre typische schrumplige Form und die schwarze Färbung
Rezeptbeispiel: Röstkartoffel-Filet-Pfanne, Texas-Steaks & Baked Potato
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Pfeffer, weiß

Herkunft: Brasilien, Indien, Indonesien, Madagaskar, Malaysia, Sri Lanka, Tansania
Beschreibung: milder als schwarzer Pfeffer
Handelsform: Beerenfrüchte der Pfefferpflanze, ganz oder gemahlen
Verwendung: Suppen, Soßen, Fleisch- und Fischgerichte, Ragouts, Salate, Marinaden, Gemüse, Eiergerichte, Aufläufe
Wissenwertes: die roten, vollreif geernteten Beerenfrüchte werden etwa eine Woche gewässert, bevor das Fruchtfleisch entfernt wird. Dann trocknen die eigentlichen Samen in der Sonne und erhalten ihre typische gelb-weiße Farbe.
Rezeptbeispiel: Broccoli-Lachs-Kuchen, Gratinierter Fisch in Senfcreme
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Piment Piment
Pimenta dioica

Volksmund: Allspice, Nelkenpfeffer
Herkunft: Indien, Südamerika, Thailand
Handelsform: getrocknete, auch gemahlene Beeren des Nelkenpfefferbaumes
Verwendung: Brühen, Suppen, Hackfleisch, Wild, Fisch, Kompott, Weihnachtsgebäck
Rezeptbeispiel: Marinierte Bratheringe, Bratentopf mit Paprika
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Pimpinelle
Pimpinella saxifraga

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa
Handelsform: frische Blättchen der Pflanze
Verwendung: Brühe, Tomatensuppe, Ragouts, Geflügel, Fisch, Salate, Soßen, Marinaden, Essig
Rezeptbeispiel: Frankfurter Grüne Sauce zu Kassler
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Rosenpaprika Rosenpaprika
Capsicum annuum

Herkunft: Indonesien, Mexiko, Spanien, Ungarn, Bulgarien, Nordafrika, Südamerika
Beschreibung: scharf
Handelsform: gemahlene Schoten des Gewürzpaprika (hellrotes Pulver)
Verwendung: Suppen und Soßen, Fleisch, Fisch, Geflügel, Ragouts, Gulasch, Pizza, Nudeln, Reis
Rezeptbeispiel: Zwiebel-Paprika-Quiche
Tipp: nie in heißes Fett oder kochende Saucen geben, durch die Zuckeranteile wird er extrem bitter und bekommt außerdem eine unschöne bräunliche Farbe, erst am Ende der Garzeit hinzufügen
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Rosmarin
Rosmarinus officinalis

Herkunft: Mittelmeerraum, USA, England, Südamerika
Beschreibung: erinnert an Tanne
Handelsform: getrocknete und gerebelte Blätter
Verwendung: Gemüsesuppen, Lamm, Kartoffelngerichte, Pilze, Soßen, Wurstgewürz
Rezeptbeispiel: Lammhaxen mit Rosmarin
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Safran
Crocus sativus

Herkunft: Frankreich, Spanien, Österreich, Persien
Handelsform: Blütennarben einer Krokusart, ganz oder gemahlen
Verwendung: Brühen, Fischsuppe, Lamm, Geflügel, Reisgerichte, Gebäck
Wissenwertes: sehr teuer
Rezeptbeispiel: Safranrisotto mit Pfifferlingen
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Salbei
Salvia officinalis

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa, Vorderasien
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter
Verwendung: Fisch, Wild, Ragouts, Tomatengerichte
Rezeptbeispiel: Saltimbocca zu Pasta-Salat
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Sauerampfer
Rumex acetosa

Herkunft: Süd- bis Nordeuropa, Vorderasien
Handelsform: frische Blätter
Verwendung: Kräutersuppen und -soßen, Salate
Rezeptbeispiel: Frankfurter Grüne Sauce zu Kassler
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Schnittlauch
Allium schoenoprasum

Herkunft: Mittelmeerraum, Süd- bis Nordeuropa, Nordamerika
Handelsform: frische röhrenförmige Blätter
Verwendung: Suppen und Soßen, Eierspeisen, Kartoffeln, Salate
Rezeptbeispiel: Kartoffeln mit Frühlingsquark und Krabben, Puten-Medaillons auf Schnittlauch-Nudeln
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Schwarzkümmel Schwarzkümmel
Nigella sativa

Herkunft: Nordafrika, Vorderasien, Indien, Frankreich
Beschreibung: scharf
Handelsform: getrocknete Samen
Verwendung: wie Pfeffer, Gerichte der indischen Küche, Brotgewürz
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Sellerie
Apium graveolens

Herkunft: Mittelmeerraum, Süd- bis Nordeuropa, Nordamerika
Handelsform: frische oder getrocknete Blätter, Knollen, Selleriesalz
Verwendung: Fleischbrühe, Gemüsesuppen, Fisch, Salate
Rezeptbeispiel: Pellkartoffeln mit Staudenselleriequark, Bloody Mary
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Senfkörner Senfkörner
Brassica nigra oder alba

Herkunft: Mittelmeerraum, Vorderasien, Europa, Indien, Nordamerika
Handelsform: getrocknete Senfkörner
Verwendung: Fischmarinaden, eingelegtes Gemüse, Rote Bete, Soßen, Fleisch
Rezeptbeispiel: Speck-Scholle zu Kartoffelsalat
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Sesam
Sesamum indicum

Herkunft: Afrika, Vorderasien, Arabien, Indien, China, USA, Mexiko
Handelsform: getrocknete Samen der Sesampflanze, Sesampaste
Verwendung: Brotgewürz, Gemüse- und Fleischgerichte, Süßigkeiten, arabische und chinesische Gerichte, Salate
Rezeptbeispiel: Sesam-Eierkuchen
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Sojasauce

Herkunft: Ferner Osten (bes. Japan, China, Indonesien)
Handelsform: pikante Würzsoße aus Sojabohnen
Verwendung: Suppen und Soßen, Fisch- und Fleischgerichte, Gerichte der asiat. Küche
Rezeptbeispiel: Chinesisches Hühnergericht
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Sternanis Sternanis
Illicum verum

Herkunft: China, Japan, Vietnam, Südwestasien, Philippinen, Jamaika
Handelsform: sternförmige Sammelfrüchte des Sternanisbaumes
Verwendung: chines. Gerichte (Schwein, Ente), Bestandteil von Gewürzmischungen, Spirituosen
Rezeptbeispiel: Lebkuchenknödel auf glasierten Apfelspalten, Lasagne von Hummer und Kohlrabi
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Szechuan-Pfeffer
Zanthoxylum piperitum

Herkunft: Japan, Korea und Nordchina
Beschreibung: pfeffrig und beißend scharf
Handelsform: gemahlene Früchte
Verwendung: lokale Szechuan-Küche, Bestandteil des 5-Gewürzpulvers
Wissenwertes: Früchte eines strauchigen Baums, mit scharf riechender Borke und nach Zitrone duftenden Blättern; ist nicht mit dem echten Pfeffer verwandt
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Thymian Thymian
Thymus vulgaris

Herkunft: Mittelmeerraum, Balkanländer, Österreich, Deutschland, Nordafrika, Nordamerika
Handelsform: frische oder getrocknete und gerebelte Blätter
Verwendung: Gulasch, Gemüsesuppen, Fleisch- und Fischgerichte, Kartoffelgerichte, Bohnen, Marinaden, Wurstgewürz
Rezeptbeispiel: Feine Bohnen-Filet-Pfanne
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Vanille
Vanilla planifolia

Herkunft: Indonesien, Malaysia, Madagaskar, Mexiko, Samoa
Handelsform: Schoten der Vanilleorchidee, auch gemahlen, als Vanillezucker
Verwendung: süsse Suppen und Soßen, Desserts, Aufläufe, Kompott, Gebäck
Rezeptbeispiel: Panna cotta mit Früchten, Ungarische Quarkknödel, Bunter Rumtopf
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Wacholder Wacholder
Juniperus communis

Herkunft: Mittelmeerraum, Süd- bis Nordeuropa
Handelsform: reifen Beerenzapfen (Scheinbeeren) des Wacholderstrauchs
Verwendung: Marinaden für Fleisch, bes. Wild, Fisch, Spirituosen
Rezeptbeispiel: Burgunder Hasentopf mit Butter-Spätzle, Zarter Rehbraten
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Worcestersauce

Herkunft: England
Handelsform: Würzsauce auf Basis von Chilischoten, Essig, Salz und Gewürzen
Verwendung: Fleisch- und Fischgerichte, Ragouts, Frikassees, Soßen
Rezeptbeispiel: Prairie Oyster, Bloody Mary
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Zimt
Cinnamomum zeylanicum

Herkunft: Madagaskar, Seychellen, Sri Lanka, Indien, China, Indonesien
Handelsform: getrocknete und geriebene Innenrinde von Ceylonzimt oder Kassia
Verwendung: süsse Suppen und Soßen, Desserts, Aufläufe, Kompott, Weihnachtsgebäck
Rezeptbeispiel: Kaiserschmarrn mit Apfelkompott, Rheinischer Apfel-Auflauf, White Snow (Getränk)
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Zitrone
Citrus medica

Herkunft: Mittelmeerraum, Afrika, Südamerika, Vorderasien
Handelsform: geriebene Schale oder Saft der Zitrusfrüchte
Verwendung: süsse Suppen und Soßen, Desserts, Obst, Kompott, Gebäck, Heißgetränke
Wissenwertes: reich an Vitamin C
Rezeptbeispiel: Fischfilet mit Zitrusbutter, Daiquiri, Gin Tonic
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Zitronengras
Cymbopogon flexuesus

Herkunft: Australien, Afrika, Südamerika, Südostasien, Seychellen, Sri Lanka
Handelsform: Grashalme (bes. der untere Teil)
Verwendung: wie Zitrone, bes. in der asiat. Küche
Rezeptbeispiel: Hühnersuppe
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Zitronenmelisse
Melissa officinalis

Herkunft: Süd- und Mitteleuropa
Handelsform: frische und getrocknete Blätter
Verwendung: wie Zitrone, nicht geeignet für Gebäck, Melissengeist, Liköre
Rezeptbeispiel: Seelachsfilet in Kräutersoße, Zitronen-Cidre-Bowle
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Zitronenthymian
Thymus x citriodorus

Herkunft: Mittelmeerraum, Nordafrika, USA
Beschreibung: Halbstrauch mit aufrecht stehenden, vierkantigen, kurzbehaarten Stängeln, kurzstielige, elliptische, gelbumrandete Blätter, Größe bis zu 20 cm, Blüte ist hellrosa bis weiß, zart herbes Zitronenaroma, Kulturpflanze, Kreuzung des gewöhnlichen Thymians mit Zitnisaroma
Handelsform: Blätter, Blüten und Öl
Verwendung: zum Würzen von Fisch, Fleisch, Suppen, Salaten und Desserts, wichtiger Bestandteil der französischen Küche
Heilwirkung: hilft bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen; wirkt entspannend; hilft bei fetten Speisen zur leichteren Verdauung
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Zwiebel
Allium cepa

Herkunft: weltweit verbreitet
Handelsform: frische und getrocknet, Röstzwiebeln
Verwendung: Suppen und Soßen, Fleisch, Fisch, Wild, Geflügel, Ragouts, Salate, Kartoffeln, Eierspeisen
Heilwirkung: Zwiebelsaft hilft gegen Halsschmerzen
Rezeptbeispiel: Zwiebelsuppe, Zwiebel-Paprika-Quiche
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